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Die Netzstrumpfhose – viele Varianten und Farben

By Susanne, posted on August 12, 2013

Die Netzstrumpfhose – auf Englisch „fishnet tights“ – ist schon über 130 Jahre alt und machte so einige Trends mit, verschwand hin und wieder von der Bildfläche und kam doch immer wieder zurück. Mittlerweile ist diese Strumpfhose fest in der Gesellschaft etabliert, hat aber immer noch diesen kleinen verruchten Ansatz. Bei Farben und „Formen“ der Netzstrumpfhose hat sich aber im Laufe der Zeit einiges geändert und so findet man zu jedem Outfit auch die passende Beinbekleidung.

Populär wurde die Netzstrumpfhose bereits in den 1880er Jahren, als die Can-Can-Tänzerinnen von Moulin Rouge diese Strumpfhose trugen. Wahrscheinlich gab es sie auch schon früher, aber daher haben sie diesen leicht verruchten Reiz, den sie auch in den letzten Jahren nicht abgelegt haben. Bis zu den 1960er Jahren wurden die Netzstrumpfhosen eher von „leichten Mädchen“ getragen, erst danach wurden sie wieder gesellschaftsfähig. Ihr erneutes Revival hatten sie in den 1980er Jahren, vor allem in der Punk-Szene. Und heute, 130 Jahre nach Moulin Rouge können sie dank der verschiedenen Arten und Farben zu fast allem getragen werden.

Bei den Netzstrumpfhosen ist die „Maschigkeit“ für den Look verantwortlich. Wenn man davon ausgeht, dass es eine Standard-Maschigkeit gibt, dann gibt es Netzstrumpfhose mit engeren und mit weiteren Maschen. Die Veneziana Rete könnte man als Standard-Modell sehen, da die Maschen so groß sind, dass man sie gut als Netzstrumpfhose erkennen kann, aber auch wiederum nicht zu groß. Die Veneziana Rete Grandi hingegen hat größere Maschen, was auf den ersten Blick einen „groben“ Eindruck hinterlässt. Diese Art der Netzstrumpfhose ist dagegen ideal, wenn man eine normale Strumpfhose in einer knalligen Farbe darunter tragen möchte. Engmaschiger hingegen wäre zum Beispiel Modell Sevilla von Gerbe, wobei hier die Rücknaht noch für mehr Sex-Appeal sorgt. Sonderformen der Netzstrumpfhose bieten meist weniger „Netz“, dafür aber kleine Spielereien wie bei Luisa von Venezia oder sehr süße Häkeloptik bei Pretty Pollys Crochet. Aber auch hier eben wieder die Löcher, die auch im Sommer viel Luft ans Bein lassen.

Die Farben sind vor allem für den richtigen Style wichtig. Schwarz ist natürlich der Klassiker und kann zu allem getragen werden. Wer lieber mit Farben spielt, für den sind Varianten wie Grün, Violett oder Blau eher das Passende. Wer die Netzstrumpfhose über eine normale Strumpfhose tragen möchte, kann gerade mit dem Lochmuster und den Farben spielen. Wenn die Nylonstrumpfhose sowie die Netzstrumpfhose farbig sind, also nicht Weiß oder Schwarz, muss man auf die Kombinierbarkeit mit der Kleidung achten. Über eine farbige Nylonstrumpfhose kann man aber auch eine schwarze Netzstrumpfhose tragen und umgekehrt, ohne dabei zu viel Farbvariationen zu verwenden. Funktioniert übrigens auch wunderbar mit Leggings.

Netzstrumpfhosen eignen sich mittlerweile für jedes Outfit. Vielleicht sollte man im Büro und beim Business-Look darauf verzichten, aber ansonsten ist sie mittlerweile gesellschaftsfähig geworden und mit ihrer Sexyness ideal für lange Nächte. Was aber definitiv für die Netzstrumpfhose spricht, ist, dass man nicht aufpassen muss, eine Laufmasche zu bekommen.


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